Foto: Kersten

Nach 32 Jahren als Leiter der Roggenkampschule wurde unser Rektor Gerhard Jakobs am 30.1.2009 von Schulamtsdirektorin Frau Hertrampf-Müller und Bürgermeister Meinhard Hüsemann in den Ruhestand verabschiedet.

GN vom 31.01.2009

„Schulschluss“ für einen beliebten „Schulmeister“

Roggenkampschule verabschiedete Rektor Gerhard Jakobs

rm Nordhorn.
Mit einer fröhlichen und liebevoll gestalteten Abschiedsfeier hat die Nordhorner Grundschule am Roggenkamp am gestrigen Freitag ihren Rektor Gerhard Jakobs verabschiedet. Jakobs hatte die Grundschule 32 Jahre lang geleitet und galt als kompetenter, verlässlicher und humorvoller Schulleiter. Jetzt geht er wenige Wochen vor seinem 65. Geburtstag in Pension.

„Gesundheit, Glück, Zufriedenheit für heute und für alle Zeit“ wünschten die Grundschüler ihrem scheidenden Rektor. Unter Leitung des Lehrerkollegiums hatten die Jungen und Mädchen sich allerhand einfallen lassen, um ihren Schulleiter würdig zu verabschieden. So wurde in der Jahnsporthalle an der Veldhauser Straße über eine Stunde lang gelacht, gesungen und getanzt, bevor Gerhard Jakobs aus den Händen von Schulamtsdirektorin Ursula Hertrampf-Müller seine Pensionierungsurkunde entgegennehmen konnte.

„Sie können stolz sein auf das, was Sie an Ihrer Schule zusammen mit Eltern, Lehrern und Schülern geschafft haben“, lobte die Vertreterin der Landesschulbehörde das Wirken des „sehr kompetenten und engagierten“ Schulleiters. Hertrampf-Müller skizzierte den beruflichen Werdegang des gebürtigen Wieleners Gerhard Jakobs, den sie als „Schulmeister im besten Sinne“ würdigte: Nach Abitur und Wehrdienst hatte er in Göttingen sein Lehramtsstudium aufgenommen. 1968 legte er die erste Staatsprüfung ab und begann im gleichen Jahr als Lehrer zur Anstellung an der Evangelischen Blankeschule in Nordhorn. Nach der zweiten Staatsprüfung 1971 wurde er dort als Lehrer verbeamtet. Im März 1974 wurde Jakobs Konrektor der Blankeschule, zum 1. August 1977 wechselte er – gerade 33-jährig – als Rektor an die Roggenkampschule.

Diese Schule, darin war sich Ursula Hertrampf-Müller mit allen anderen Rednern der Feierstunde einig, trägt inzwischen deutlich die Handschrift von Gerhard Jakobs. Sie schnitt bei der jüngsten Schulinspektion nicht nur mit Bestnoten ab, sondern wurde vor allem wegen ihres vorbildlichen Lern- und Arbeitsklimas als „Wohlfühlschule“ gelobt.

„Diese Wohlfühlatmosphäre ist Dein Verdienst“, stellte Personalobfrau Edeltraud Bonke im Namen des Lehrerkollegiums und Schulvorstandsvertreterin Jessica Heils heraus. Jakobs habe „die Weiterentwicklung unserer Schule immer im Auge gehabt und vorangetrieben.“ Auch Rektorin Ute Hillner als Sprecherin der Nordhorner Grundschulrektorin stellte fest, vieles an der Roggenkampschule trage Jakobs Handschrift.

Bürgermeister Meinhard Hüsemann dankte Jakobs für sein engagiertes Wirken. Er erinnerte daran, dass die 1951 gegründete Roggenkampschule erst zwei Schulleiter gehabt habe: von 1951 bis 1977 den späteren Bürgermeister Cornelius Gemmeker, seit 1977 bis heute Gerhard Jakobs. „Das zeugt von Kontinuität und Zuverlässigkeit“.

Gerhard Jakobs gab in seinen Dankesworten zu, dass er sich zwar sehr auf den Ruhestand gefreut habe. Dennoch falle ihm der Abschied nicht leicht. „Das ist schon seltsam: ,Meine Schule’ ist ab heute nicht mehr meine Schule.“

Fotos von der Verabschiedung

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Frau Donker (links) und Frau Baumann

Verabschiedung von Frau Donker

Seit 1970 hat Frau Donker schon für die Stadt Nordhorn gearbeitet und seit fast 20 Jahren war sie als Sekretärin an der Grundschule Am Roggenkamp beschäftigt.

Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht. Nun wurde sie im Dezember 2008 offiziell verabschiedet. Auf dem Bild erhält Frau Donker ihre Urkunde von Frau Baumann (Stadt Nordhorn).

Wir wünschen ihr alles Gute und bedanken uns noch eimal für alles, was sie für die Schule getan hat.

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