Auf dieser Seite finden Sie die Grundsätze zum Umgang mit Hausaufgaben und eine Hilfeliste [26 KB] dazu.


Grundsätze zum Umgang mit Hausaufgaben

1. Sinn der Hausaufgaben

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Hausaufgaben ergänzen die schulische Arbeit und geben den Kindern die Möglichkeit, das in der Schule Gelernte zu wiederholen, zu üben, zu vertiefen, anzuwenden und zu festigen. Sie können auch zur Vorbereitung neuer Unterrichtsinhalte dienen.

- Hausaufgaben sollen so vorbereitet und gestellt werden, dass sie ohne außerschulische Hilfe bewältigt werden können.

- Hausaufgaben sollen Selbstständigkeit und Selbstverantwortung fördern.

- Hausaufgaben sind eine Verbindung zwischen Schule und Elternhaus und haben auch unter diesem Gesichtspunkt eine bedeutsame Funktion.

2. Umfang der Hausaufgaben

Umfang, Art und Schwierigkeitsgrad der Hausaufgaben sollen dem Alter und dem Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler angepasst sein.

Sie werden in der Regel täglich erteilt. Bei der Erteilung von Hausaufgaben soll die tägliche Gesamtbelastung der Schülerinnen und Schüler und ihr Recht auf individuell nutzbare Freizeit angemessen berücksichtigt werden.

Wichtig ist, dass sie stets in einem für die Kinder erkennbaren Zusammenhang mit dem Unterricht stehen.

Folgende Arbeitszeiten sollten für die täglichen Hausaufgaben berücksichtigt werden:

Ø Klassen 1 und 2: in etwa 30 Minuten
Ø Klassen 3 und 4: in etwa 60 Minuten *

* In Klasse 3/4 können Hausaufgaben in den Nebenfächern zusätzlich erteilt werden.


3. Aufgabenstellung und Kontrolle

Die Aufgabenstellung erfolgt schriftlich an der Tafel und wird von den Schülerinnen in ein Hausaufgabenheft notiert.

Die Lehrerin kontrolliert die Erledigung der Hausaufgaben täglich (Sichtkontrolle, Vortrag einzelner Kinder - Kommentare und gezielte Hinweise, ggf. Korrektur der eigenen Arbeitsergebnisse durch die Kinder, ...).

Die Kontrolle und Würdigung der Hausaufgaben durch den Lehrer findet regelmäßig statt. In regelmäßigen Abständen werden die Hausaufgaben qualitativ durch den Lehrer kontrolliert. Es erfolgt eine Rückmeldung mit fördernden Hinweisen.

4. Konsequenzen

1. Zum Eintrag vergessener und unvollständiger Hausaugaben sollte eine Klassenliste greifbar im Klassenbuch liegen.

2. Fehlende und unvollständige Hausaufgaben müssen von den Schülern nachgeholt werden.

3. Nach dreimalig fehlenden Hausaufgaben innerhalb eines Schulhalbjahres erfolgt eine schriftliche Mitteilung an die Eltern.

4. Sollten die oben genannten Maßnahmen keinen Erfolg haben, findet ein beratendes Elterngespräch statt, in dem Absprachen getroffen werden (z. B. Kenntnisnahme der Hausaufgabennotiz durch Unterschrift, Besuch der Hausaufgabenbetreuung, ...).


5. Erwartungen an die Eltern

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Eltern kontrollieren die Erledigung der Hausaufgaben würdigend.

- Dabei darf auf Fehler hingewiesen werden, die vom Kind verbessert werden können.

- Wenn die Hausaufgaben nicht erledigt werden können, teilen Eltern dies schriftlich und begründet mit.

- Bei Bedarf können Kinder an der in der Schule kostenlosen Einrichtung der Hausaufgabenhilfe teilnehmen. Eine regelmäßige Teilnahme wird dann erwartet (Anmeldung bei der Klassenlehrerin).


Das Thema Hausaufgaben wird mit den Kindern und auf den Elternabenden besprochen. Die Eltern erhalten eine Hilfeliste. [26 KB]






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